Programm

Unser Antrieb ist die Zukunft

Immer mehr Menschen bringen Grün in ihren Alltag. Sie kaufen Bio-Produkte, Erzeugnisse aus der Region und achten beim Autokauf auf die Verbrauchswerte. Auch in der Wirt­schaft erkennen immer mehr Unternehmen, dass sie mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben und neue Arbeitsplätze schaffen können.

Viele Bereiche des Alltags können ein wenig besser, grüner gestaltet werden.

 Es geht uns um ein Leben mit weniger Lärm, Luftverschmutzung, Umweltgiften, um gesundes Essen ohne Gentechnik, um gute, sinnvolle Arbeit, die trotzdem Zeit lässt für Kinder und Familie, um Freundschaften zu pflegen, Sport zu treiben, ein Ehren­amt zu bekleiden – oder auch einfach mal abzuschalten. 

 Wir müssen auf den Prüfstand stellen, wie wir heute und morgen leben und zusam­men­leben, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen, was wir verbrauchen, wie wir uns fortbewegen und uns ernähren, wie wir weitaus intelligenter und sparsamer mit Energie und Wertstoffen umgehen können, wie wir verantwortungsvoller und ethisch bewusster konsumieren, was unsere Bank mit unserem Geld macht, wie wir eigenes Handeln und eine global gerechte Ent­wick­lung in Einklang bringen.

Aber: Grüner leben kann nur, wer die materiellen Grundlagen dafür hat. Für die Friseu­rin, die für 4 Euro die Stunde schuften muss, bleibt die Biotheke ein Luxus­produkt. Wer keine Arbeit findet, hat ganz andere Sorgen. Darum können wir nicht über ein grüneres Leben reden, ohne gleichzeitig über soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und Bildungschancen zu sprechen.

Deshalb ist die Politik gefragt, den notwendigen Rahmen zu setzen. Wir haben einen Plan für die Zukunftsfelder Energie, Klimaschutz, Arbeit, Mobilität, Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit und Pflege. Nicht zuletzt sind starke Grüne der Garant dafür, dass die Menschen in politische Prozesse einbezogen werden und mitgestalten können.

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Gemeinsam leben, wohnen und älter werden

Noch nie im geschichtlichen Rückblick gab es einen derart großen Anteil älterer Menschen. Dieser wird in den nächsten Jahren noch deutlich anwachsen und die Bevölkerungsentwicklung im Flecken Adelebsen bestimmen.

Der momentane Rückgang der Einwohnerzahl auf ca. 7.000 Einwohnerinnen und Einwohner spricht eine deutliche Sprache, ist aber noch lange nicht das Ende der Entwicklung.

Für uns Grüne liegt hier eine politische, soziale und kulturelle Herausforderung, denn Leben und Älterwerden im ländlichen Raum braucht gänzlich andere Ansätze als in städtischen Berei­chen.

Wir setzten uns ein für eine aktive generationenübergreifende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung der Zukunft, für die Einbindung von Erfahrungen und Fähig­keiten älterer Bürgerinnen und Bürger.

Wir sind für die Weiterentwicklung und Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und Nachbarschaftshilfen, um gerade älter werdenden Menschen mehr Möglichkeiten zu eröffnen, im gewohnten Umfeld zu bleiben.

Die Gründung des Seniorenbeirates wurde daher von uns mit initiiert und dieser wichtige Beirat wird auch weiterhin unterstützt in seiner Arbeit. Das Modellprojekt „Dorf mit Zukunft“ in Güntersen gibt hoffnungsvolle Ansätze für ein neues Miteinander von Jung und Alt in einer Dorfgemeinschaft auch bei sinkender Bevölkerungszahl.

Neben der professionellen Versorgung von Kranken und Pflegebedürftigen ist uns die Gestaltung und Weiterentwicklung eines lebendigen Familienbündnisses, die Fortführung des Mehrgenerationenhauses und die Planung und Entwicklung von alternativen Betreuungs- und Wohnangeboten wichtig.

Wir wollen die Selbstständigkeit und die gesellschaftliche Beteiligung älterer Menschen för­dern und Angebote zur Entlastung der Angehörigen von Hilfs- und Pflegebedürftigen schaffen.

Hierfür brauchen wir eine weitere Verbesserung wohnortnaher ambulanter Betreuungs- und Versorgungsangebote auch für Menschen mit Demenz sowie eine verbesserte Tagespflege.

Wir setzen uns weiterhin ein für Angebote, die es Familien ermöglichen, ihre Angehörigen – mit Un­terstützung – solange wie möglich zu Hause zu versorgen und allein stehenden Älteren Sicherheiten geben, auch ohne Familie, in der vertrauten Umgebung zu leben.

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Alternative Energien

Interessant ist ein Blick in unser Wahlprogramm von 2006:

„Nicht nur immer weiter steigende Ölpreise und die Abhängigkeit von anderen Ländern und Ereignissen, die wir nicht beeinflussen können, machen […] deutlich, dass alter­na­tive Energiegewin­nung ein Dauerthema bleibt. Zudem ist Europa gerade knapp der Katastrophe einer Kernschmelze in einem schwedischen Atomkraftwerk entgangen, was uns zeigt, dass auch westliche Sicherheitsstandards nicht risikofrei sind.“

Voller Entsetzen darüber, dass unsere schlimmsten Befürchtungen durch die Katastrophe in Japan um ein Vielfaches überstrahlt wurden, fühlen wir uns aufs Neue bestätigt in unserer grundsätzlichen Ablehnung der Atomenergie. Die Komplett­versorgung mit regenerativer Energie, von uns seit vielen Jahren gefordert, ist end­lich gesamtgesellschaftlicher Konsens. Doch noch liegt ein langer, ökonomisch und ökologisch anspruchsvoller Weg vor uns.

Der Bau von Solaranlagen auf vielen Dächern ist ein sichtbares Zeichen.

Viele Menschen werden vermehrt selbst initiativ, um ihren Teil zur dezen­tralen Energieversorgung beizusteuern. Die geeigneten Dachflächen für Solarförderung im Flecken sind bisher zu etwa 25-30% ausgeschöpft. Es muss darüber nachgedacht werden, ob Bürgerinnen und Bürger sich zu Solar­gesell­schaf­ten zusammen­schließen, um freie Dachflächen und freie Finanzmittel zu­sammen­zu­führen. Diese Prozesse wollen wir fördern und unterstützen. Auch die Dächer gemein­de­eigener Gebäude müssen – nicht zuletzt als Vorbildfunktion – zur Energiegewinnung genutzt werden.

Die Energie aus Windkraftanlagen bleibt ein wichtiges Thema für Adelebsen.

Eine Standortanalyse im gesamten Fleckengebiet muss erstellt werden, um zu prüfen, wo bei uns eventuell weitere geeignete Standorte vorhanden sind.

Ganz wichtig ist hierbei eine frühzeitige und umfassende Bürgerbeteiligung.

Wo am Ende wie viele Anlagen mit welcher Höhe stehen, kann nur ein­ver­nehm­lich im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern und den Ortsräten ermittelt wer­den. Wir plä­die­ren dafür, dass an je­dem Standort auch ein Bür­ger­windrad entsteht. So bleibt die Wert­schö­pfung im Ort, die Akzeptanz ver­größert sich und die ökolo­gisch ver­träg­lichste und effek­tivste Art der Ener­gie­er­zeugung findet im Dia­log mit den Ein­woh­ne­rinnen und Ein­wohnern des Fle­ckens statt.

Begünstigt durch die Förderpolitik ist ein wahrer Boom beim Bau von Biogasanlagen ausgelöst worden. Wir sind dafür, hier das rechte Maß nicht zu verlieren.

Die „Vermaisung“ unserer Kulturlandschaft darf nicht überhand nehmen.

Biogas ist dann sinnvoll, wenn die Gaserzeugung mit der Nutzung der Wärme ge­koppelt wird. Dies wäre möglich durch ein vertraglich festgelegtes Drei-Felder-Bewirt­schaf­tungsprogramm und durch eine Kontigentierung des Maisanbaus auf 15-20% der Fläche für Energiepflanzen.

Bioenergiedörfer schaffen ihre eigene Energieversorgung.

Strom und Wärme entstehen aus der Um­wandlung nachwachsender Rohstoffe (Verstromung von Biogas und Wärme aus Holzhack­schnitzeln). Dies ist eine CO2-neutrale, ölunabhängige, kostengünstige und zukunftssichere Energie-versorgung. Sie verschafft darüber hinaus den Landwirten der Region eine sichere Absatzquelle für „Energiepflanzen“, Biomasse und Gülle. In einer möglichen dritten Phase der Einrichtung von Bioenergiedörfern im Landkreis sollte ein Adelebser Ortsteil unbedingt dabei sein. Der Erfolg des Bioenergiedorfes Jühnde und ständig steigende Preise für Energie sprechen eine deutliche Sprache.

Kleine Wasserkraft an Auschnippe und Schwülme

Das Potenzial der Gewinnung von Energie durch Wasserkraft sollte ebenfalls mit in die Planung zur Energiesicherheit einbezogen werden, z.B. durch die Erkundung der Möglichkeit der „Kleinen Wasserkraft“ an Auschnippe und Schwülme.

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Wirtschaftsförderung

Trotz der mehrjährigen Belastungen, die die Adelebser Bevölkerung durch den Umbau der Firma Klausner hinnehmen musste sowie des großzügigen Ent­ge­genkommens der Gemeinde, die sich bei der Bauleitplanung eindeutig an den Interessen der Firma orientierte, sind unsere damit verbundenen Hoffnungen auf stabile Arbeitsplätze und lang­fristige Gewerbesteuereinnahmen enttäuscht worden. Fehl­ein­schät­zungen und Misswirtschaft seitens der Firmenleitung ließen eine riesige unansehnliche Industriebrache zurück. 

Obwohl das Gelände nicht im Besitz der Gemeinde ist, haben wir ein wachsames Auge auf seine weitere Verwendung zu werfen. Perfekt wäre der Standort für einen Solarpark. Dass so etwas möglich ist, haben uns andere Gemeinden wie z.B. Hann. Münden vorgemacht.

Ein Branchenmix kleinerer und mittlerer Unternehmen wäre für die Arbeitsmarktlage in Adelebsen sehr förderlich. Nur so erhält sich unsere Gemeinde ihre Unab­hängigkeit und die Möglichkeit zur Regulierung von Umweltbelastungen. Seit Jahren sind wir zahlendes Mitglied in der landkreisweiten Wirtschaftsförderungsgesellschaft WRG, daher erwarten wir vom Landkreis Unter­stützung bei der Neuansiedlung von Betrieben.

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Landwirtschaft ohne Gentechnik

Bekanntlich häufen sich die Probleme in der konventionellen Landwirtschaft: Resistenz­bildung durch Antibiotika-Einsatz in der Tierzucht, Trinkwasser­ver­schmutzung durch Pestizide, Gülle, Arzneimittel, Dioxinrückstände in Eiern und so weiter.

Wir wollen daher die Ausweitung des ökologischen Landbaus fördern und setzen uns für eine „Gentechnikfreie Region Adelebsen“ ein.

Die Landwirtschaft muss darüber hinaus ihre Aufgaben im Umweltschutz wahr­nehmen. Unter Mitwirkung der Ortsräte könnten hier Vorgaben gemacht werden, wie z.B. die Anpflanzung von Hecken gegen Bodenerosion und für den Artenschutz sowie die Ausweitung des Ackerrandstreifen-programms.

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Sanfter Tourismus

Die Lage Adelebsens und seiner Ortsteile ist ideal: Am Rande des Sollings und umrahmt von Auschnippe-, Nieme- und Schwülmetal ist unser Flecken interessant für Radtouristen, Naturverbundene, aber auch für Liebhaber der älteren und jüngeren Ge­schich­te.

„Sanfter Tourismus“ gehört für uns zur Wirtschaftsförderung. Wir setzten uns ein für Adelebserinnen und Adelebser, die unseren Gästen die Besonderheiten un­se­res Naturraumes oder die Sied­lungs­struk­tu­ren (alte Wüstungen wie Reinshagen, Behrensen usw.) erklären.

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Radwege

Deutschlands beliebtester Rad­wan­der­weg an der Weser führt nur wenige Ki­lo­me­ter an unserer Gemeinde vorbei.

Wir wollen dafür sorgen, dass es sich für Radtouristen lohnt, eine kleine Schleife über Adelebsen zu investieren. Als Übergangsweg zwischen Weser- und Leinetal liegt Adelebsen in einer vom Relief begünstigten Lage mit wenig Steigungen für Radwanderer. Angebote aus Gastronomie, Einzelhandel und Kultur und das dafür notwendige Marketing müssen pro­fes­sio­neller gestaltet und möglichst im Rahmen einer offiziellen Anlaufstelle Marketing und Tourismus gebündelt werden. Eine ausführliche Internetseite und eine Informations-broschüre über die landschaftlichen und historischen Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung sind anzustreben. Dazu gehört auch eine gemeinsame Vermarktung von Pro­duk­ten aus unserer Gemeinde und Region.

Wir wünschen uns endlich einen lückenlosen Radweg zwischen Göttingen und der Weser! Vorrangig ist dabei der Bau des Ab­schnit­ts zwi­schen Emmen­hau­sen und Leng­lern auf dem Gebiet der Gemeinde Bo­ven­den – der Radweg in Rich­tung Offensen konnte glück­li­cher­weise im letzten Jahr fertig gestellt werden.

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Stärkung der Ortsteile

Damit die Dörfer nicht zu reinen Schlafstätten werden, braucht es Orte der Begegnung: Dorf­ge­meinschaftshäuser, Kinderspielplätze und Treffpunkte für Jugendliche und andere Zentren des Dorflebens müssen attraktiv gestaltet werden.

Die Lebendigkeit und Lebensqualität in den Ortschaften muss erhalten bleiben.

Im Dialog von Jung und Alt, Eingesessenen und Zugezogenen, Mietern und Vermietern muss ein neuer Weg für ein „Verstehendes Miteinander“ gefunden werden, wie es in Ansätzen im Modellprojekt „Dorf mit Zukunft“ in Güntersen schon im Werden ist. Dieses Projekt wurde von unserer Landratskandidatin, der Kreisumweltdezernentin Christel Wemheuer mit Unterstützung der Bürgermeisterin und dem Adelebser Rat über das EU-Projekt „Leader“ initiiert und kann modellhaft anderen Dörfern des Fleckens Adelebsen als Vorlage oder Anregung dienen.

Auch Barterode hat mit „DIGIBAR“ (digitales Barterode) einen Weg zu besserer Kommunikation und Vernetzung aufgezeigt, den wir in anderen Orten gern unterstützend mitgehen möchten.

Wir setzen uns ein für die Erhaltung und Stärkung der Infrastruktur.

Flächen für neue Wohnbebauung müssen äußerst behutsam ausgewiesen werden, um ein organisches Wachstum der Dörfer zu ermöglichen. Der Zubau von Baulücken sollte dabei unbedingt Vorrang haben. Hierbei sind umweltge­rechte Aspekte zu berück­sich­tigen, wie z.B. Anpassung an das Ortsbild, Ein­richtung von verkehrs­beruhigten Berei­chen und Spiel­straßen.

Bei der Versorgung mit Internet-Breitband-Anschlüssen für die Dörfer unseres Fleckens müssen wir darauf achten, den bestmöglichen Stand der Technik zu erhalten. Hohe Übertragungsraten in Internetleitungen sind heute einer der wichtigsten Standortfaktoren für Handel und Gewerbe, aber auch für private Nutzerinnen und Nutzer – ein Baustein der Entscheidung bei der Suche nach dem passenden Wohnort.

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Mit neuen Ideen dem Leerstand entgegenwirken

Leerstand gibt es in und um Adelebsen genug, Tendenz steigend. Eine Idee ist z.B., Resthöfe oder größere Gebäudekomplexe in den Dörfern zu alten- und behin­der­ten­gerechten Mehrgenerationenwohnanlagen mit dem Ziel des selbst bestimmten Wohnens im Alter umzubauen. Notwendige Umbauten sollten als Wirtschafts­förderung bezuschusst werden. Solche Zuwächse werden in Zukunft Lebens- und Wirtschaftskraft einer Kommune mitbestim­men, wenn diese nicht im Strudel aus Bevölkerungsrückgang und sinkenden Einnahmen verarmen will.


Adeleb­sen mit allen seinen Ortsteilen, nahe der Großstadt Göttingen, in Deutschlands geo­graphischer Mitte und trotzdem in be­schau­lich naturnaher Umgebung, ist zu schade für einen Verödungsprozess, bei dem wir nur zuschauen.

Der Flecken sollte ein geeignetes Kataster anlegen und zudem bei der Vermittlung von günstigem Wohnraum z.B. über eine entsprechende Internetseite helfen. Die Versorgung solcher Wohneinheiten sollte durch die ansässigen Lebensmittelmärkte über Lieferservices, die auch online anwählbar wären, gewährleistet sein. Nebenbei kann damit die Grundversorgung in den Ortsteilen, die nicht mehr über die not­wendige Infrastruktur zur Versorgung z.B. von Senio­rinnen und Senioren verfügen, erreicht werden. Noch bestehende Einrichtungen zur Grundversorgung wie Dorfläden benötigen eine aktive Förderung. Dort wo sie bereits fehlen, sollten Dorfladen-Initiativen unterstützt werden.

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Unsere Kinder
sind unsere Zukunft

Wir wollen dazu beitragen, dass Adelebsen mit allen seinen Ortsteilen noch mehr zu einem sehr lebendigen und lebenswerten Ort für Kinder, Jugendliche und Familien wird. Wir unterstützen die Arbeit des Mehrgenerationenzentrums, das zu einem wichtigen Treff­punkt für die Ein­woh­nerinnen und Ein­wohner aller Alterstufen, gerade auch für junge Familien, geworden ist.

Kinder, Jugendliche und ihre Eltern sollten in alle sie betreffenden Planungen und Entscheidungen einbezogen werden. Hierfür wollen wir geeignete Beteiligungs­struk­turen entwickeln.

Wichtige Bausteine für eine familienfreundliche Kommunalpolitik sind für uns:

  • Vielfältige, flexible und qualifizierte Betreuungsangebote für Kinder aller Altersstufen
  • Ein modernes Bildungsangebot in einer wohnortnahen Schule für alle Kinder bis Klasse 10
  •  Eine kompetente Jugendarbeit durch die kommunale Jugendpflege und die Vereine

Wir haben uns schon früh für die Einrichtung von Krippenplätzen für Kinder, die jünger als 3 Jahre sind, eingesetzt. In Lödingsen sind inzwischen Krippenplätze entstanden. Die Vorbereitungen für den Neubau einer weiteren Gruppe in Adelebsen sind getroffen. Wir werden darauf achten, dass diese Plätze ohne weitere unnötige Verzögerung zur Verfügung stehen. Weiterhin setzen wir uns für die Ausweitung der Tagespflegebörse und für andere ergänzende Betreuungsmöglichkeiten ein.

Wir wollen, dass alle bestehenden Kindergärten in Adelebsen und den Ortsteilen erhalten und ausgebaut werden.

Alle bestehenden Kindergärten, auch die kleineren in den Ortsteilen, müssen erhal­ten werden, um eine möglichst wohnortnahe Betreuung zu gewährleisten. Kinder mit besonderem Förderbedarf sollen – wenn ihre Eltern dies wünschen – integrativ zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden in den Kindergärten betreut werden.

Außerschulische Betreuung

Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass auch ihre Schulkinder bei Bedarf über 13:00 Uhr hinaus und in den Ferien betreut werden. Aus diesem Grund gibt es in Adelebsen seit neun Jahren die „Außerschulische Betreuung“ in Trägerschaft des Fördervereins Grundschule e.V., an der sich die Gemeinde finanziell beteiligt. Doch die 20 angebotenen Plätze reichen nicht mehr aus und für einige Eltern ist auch eine Betreuungszeit bis 17:00 Uhr erforderlich. Daneben bieten unsere Kindergärten bereits einige Hortplätze an. Doch auch dies kann den gestiegenen Bedarf nicht decken. Deshalb werden wir uns für den weiteren Ausbau des Betreuungsangebots für Schulkinder einsetzen.

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Eine Schule für alle Kinder

Nirgendwo werden die Bildungschancen der Kinder stärker durch die soziale Herkunft bestimmt als bei uns in Deutschland. So hat das Kind eines Akademikers eine viel höhere Chance, eine Gymnasialempfehlung zu bekommen, als das Kind einer Verkäuferin. Die Grünen setzen sich daher bundes­weit für mehr Bildungs­gerech­tigkeit und ein längeres gemeinsames Lernen aller Kin­der bis zur 9. Klasse ein. Idealerweise wird in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (Jahrgänge 1 bis 3 (Eingangsstufe), 4 bis 6 (Mittelstufe) und 7 bis 9 (Abschlussstufe)) und im Rahmen einer Ganztagsschule gelernt.

Eine Schule für alle Kinder grenzt niemanden aus.

Sie betrachtet die Unterschiedlichkeit von Kindern und Jugendlichen als Gewinn und ist damit auch Grundlage für die Entwicklung einer solidarischen Gesellschaft. Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf sollen und können an der Schule ihres Wohn­ortes unterrichtet werden.

Eine Schule für alle Kinder stärkt die Schulstandorte in ländlichen Regionen.

Würden alle Schülerinnen und Schüler bis zu ihrem 15. Lebensjahr gemeinsam unter­richtet werden und somit in Adelebsen bleiben, wäre die weiterführende Schule im Flecken nicht in Gefahr.

Unsere Aufgabe ist es, den Schulstandort Adelebsen zu stärken.

Die kommunale Grundschule muss in ihrer Weiterentwicklung, z.B. bei der geplanten Einführung der jahrgangsgemischten Eingangsstufe, unterstützt werden. Insbeson­dere sind weitere Investitionen in die Sanierung des Schulgebäudes und eine attrak­tive Raumgestaltung erforderlich. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Gemein­de die dafür erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt.

Wir sind für den Erhalt der Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen.

Die weiterführende Schule im Ort muss für Adelebser Eltern wieder an Attraktivität gewinnen. Das neu erarbeitete Konzept mit dem „Schwerpunkt Sport“ ist ein Schritt in diese Richtung und hat unsere volle Unterstützung. Wir freuen uns außerdem, dass im beginnenden Schuljahr erstmals auch an der ASS eine Integrationsklasse eingerichtet wird. Weitere Schritte, z.B. in Richtung Ganztagsangebot, müssen rasch folgen, um eine drohende Schließung der Schule, mit weitreichende Folgen für den gesamten Flecken Adelebsen, zu verhindern.

Auch Adelebsen braucht die Ganztagsschule.

Der steigende Betreuungsbedarf und zahlreiche pädagogische Gründe (Stichwort Bildungs­gerechtigkeit) sprechen für die Einrichtung eines Ganztagsangebots. Die räumlichen Gegebenheiten in Adelebsen bieten sich für eine Kooperation der beiden Schulen an. So wäre z.B. die Einrichtung einer gemeinsamen Schulmensa eine wichtige Maßnahme zur Standortsicherung.

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Jugendarbeit

Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr dürfen mitentscheiden, wie sich die kommunalen Räte zusammensetzen.

Diese Verantwortung ist nur konsequent, bedenkt man, welche wichtigen beruflichen und privaten Lebensentscheidungen sie auch sonst in diesem Alter schon treffen müssen. Für viele junge Menschen ist die kommunal­politische Arbeit in den Räten jedoch zu abstrakt und abgehoben. Sie brauchen Angebote, um ihre Interessen zu vertreten und über ihre Belange mitzu­bestimmen. Die Jugendräume in den Ortsteilen bieten Gelegenheit, sich einfach nur zu treffen, aber auch Verant­wortung im Sinne einer teilweisen Selbstverwaltung zu übernehmen. Dieses Angebot muss erhalten und weiter ausgebaut werden.

Wir wollen den Jugendlichen eine Lobby bieten und ihre Interessen in den Räten aktiv vertreten.

Wir sind froh, dass es in Adelebsen eine kontinuierliche, kompetent und engagiert geführte Kinder- und Jugendarbeit gibt, die von den vielen Vereinen und dem kommunalen Kinder- und Jugendbüro getragen wird. Diese Arbeit ist eine Be­rei­cherung für alle und wirkt zudem bereits im Vorfeld möglichen Problemen ent­ge­gen. Durch den Strukturwandel der ländlichen Regionen wird deren Bedeutung noch zuneh­men und bedarf weiterhin einer angemessenen finanziellen und räumlichen Ausstattung.

Durch die Gründung des Gemeindejugendrings 2007 werden die verschiedensten Angebote zum Wohle der Kinder und Jugendlichen noch besser vernetzt. Diese Entwicklung begrüßen wir sehr.

Alle Sporteinrichtungen des Landkreises müssen unbedingt erhalten bleiben.

Auch die anderen bestehenden Spielplätze und Sportflächen müssen gepflegt und noch attraktiver gestaltet werden, wie z.B. die „Multi­funktionale Freizeitanlage“ in Adelebsen.

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Demokratie leben
und schützen

Die Auseinandersetzung mit den Phänomenen Rechtsextremismus und Gewalt vor unserer Haustür war und ist ein wichtiger Teil unserer politischen Arbeit.

Wir Adelebser Grünen werden immer wachsam sein gegen jede Form von Rassis­mus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. In der jüngeren Vergangenheit haben wir uns an Gedenkanzeigen für Opfer des Faschismus beteiligt und diese zum Teil auch initiiert. Dies beinhaltet auch Resolutionen, z.B. nach rassistischen Über­griffen oder kriminellen Aktionen rechter Gewalttäter.

Die jährlichen Gedenkfeiern des Adelebser Bürgerforums am Ort der ehe­ma­ligen Synagoge werden von uns als wichtige Veranstaltung unterstützt.

Wie und wo könnten wir Adelebser besser als am 9.11. jeden Jahres die Erinnerung an die furchtbaren Verfolgungen und Grausamkeiten der Nazi-Diktatur wach halten? Die Teilnahme auch vieler Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren hat ge­zeigt, welche Kraft in dieser Erinnerungs- und Gedenkveranstaltung liegen kann.

Die Erinnerungsarbeit lässt sich auch auf wei­tere Bereiche wie z.B. die der Nazi-Zwangs­arbeiter-Lager in den Ade­leb­ser Stein­brü­chen und deren Do­kumentation ausdehnen. So installierte der Ortsrat Gün­ter­sen auf unsere Initia­tive am Kriegs­denkmal in Günterseneine Gedenk­plakette zur Er­in­nerung an die Opfer des NS-Zwangs­arbeiter-Lagers für rus­si­sche Kriegs­gefan­gene auf dem Backenberg.

Wenngleich ein in Adelebsen wohnender überregional tätiger NPD-Aktivist nun „in die Jahre“ gekommen ist, sind in anderen Ortsteilen neue rechtsextreme Schwerpunkte entstanden.

Wir werden diese Entwicklung genau beobachten und wenn nötig auch die not­wendigen politischen Handlungsspielräume nutzen.

 Für Feinde der Demokratie darf es keine Toleranz geben.

Hier ist Zivilcourage und ein gemeinsames Vorgehen aller demokratischen Parteien, der Jugendpflege, der örtlichen Vereine bis hin zu den Kirchengemeinden er­for­derlich.

Wichtig und notwendig ist in diesem Zusammenhang die kommunale Jugendarbeit. Dort, wo rechte Gruppierungen bei uns in der Region Ansätze einer Möglichkeit finden, Interesse bei Jugendlichen zu wecken, fehlt häufig die kommunale Jugend­betreuung. Diese muss im Flecken kontinuierlich weiter gewährleistet sein.

Nicht zuletzt deshalb haben wir uns immer für die kommunale Jugendpflege eingesetzt und werden das auch weiterhin tun. Was wir hier für unsere Jugendlichen vorhalten, ist sinnvollst angewandte Zukunftsinvestition, auch bei knappen Kassen.

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Gleichstellung

Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine Querschnittsaufgabe, die in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen viel Aufmerksamkeit erfährt.

Wir alle haben erkannt, dass eine geschlechtergerechte Gesellschaft viele Chancen bein­haltet. Dies gilt in Bezug auf den Arbeitsmarkt mit dem sich abzeichnenden Arbeitskräftemangel ebenso wie in Bezug auf den demografischen Wandel.

Dass diese Chancen in den Lebensentwürfen von Frauen und Männern umgesetzt werden können, dafür wollen wir Grünen uns einsetzen.

Wir unterstützen die Institutionen und die Arbeit der Gleichstellungs­beau­f­tragten in Adelebsen.

Das heißt für uns:

  • Das Rollenverständnis von Frauen und Männern muss neu bewertet werden.
  • Ziel ist die echte Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt durch faire und existenzsichernde Löhne und gleiche Aufstiegmöglichkeiten.
  • Es muss familiengerechte Arbeitszeitmodelle für Frauen und Männer geben sowie eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung.
  • Staatliche Leistungen sind so zu gestalten, dass sie Frauen nicht in Abhän­gig­keit von ihrem Partner halten, wie es bei Ehegattensplitting und Arbeitslosen­geld II der Fall ist.
  • Frauenberufe müssen aufgewertet und für Führungspositionen müssen Quoten eingeführt werden.

Für unsere Forderungen wollen wir gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten das Bewusstsein wecken und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Deshalb fordern wir für diese zukunftsorientierte und wichtige, aber auch schwierige Arbeit eine hauptamtliche Halbtagsstelle.

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Mobil sein – mit weniger Lärm und Schadstoffen

Mobilität ist soziales Grundbedürfnis, wirtschaftliche Basis und ökologische Be­las­tung zugleich. Gerade der Straßenverkehr verursacht Ressourcenverbrauch, Lärm sowie Schadstoffe und ist damit maßgeblich am Klimawandel und seinen negativen Folgen beteiligt. Hier im Flecken sind es besonders die Anwohner an den Haupt­straßen in Erbsen, Lödingsen, Barterode und Güntersen, die durch den ständigen Lärm und die Abgase des Durchgangsverkehrs über alle Maßen beeinträchtigt sind.

Wir brauchen Lösungen, die Mobilität ermöglichen – und Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen.

Zunächst befürworten wir das Prinzip der Nähe: Warum soll man nicht da arbeiten und einkaufen, wo man wohnt? In Adelebsen haben wir die Infra­struktur, die ein aufeinander abgestimmtes Nebeneinander der verschiedenen Le­bensbereiche wie Familie, Beruf und auch Freizeit möglich macht.

Wir setzen uns entschieden dafür ein, Tempo 30 in den Ortsdurchfahrten von Erbsen, Lödingsen, Güntersen und auch Barterode einzurichten und durch­zusetzen – wenigstens für LKW.

Nur so kann schnell eine Reduzierung des Lärms und der Abgase für die Anwohner erreicht werden. Dies lässt sich am besten durch optische Rückbau­maß­nahmen unterstützen. Eine Fassadenbegrünung kann Schadstoffe in der Luft mildern.

Verkehrsberuhigung auch in Adelebsen

Gerade nachts gibt es viele Raser. Das macht sich vor allem in der Langen Straße in Ade­leb­sen bemerkbar – trotz Entlastungsstraße! Auch aus diesem Grund war es ein großer Fehler, die Fußgängerampel im Mühlenanger abzuschalten. Neben dem Durchfahrverbot für den Lastwagenverkehr muss weiterhin Tempo 30 in der gesamten Ortsdurchfahrt gelten.

In den zentralen Bereichen wie an den Einmündungen der Schulstraße und der Oberen Straße sind gepflasterte Plätze auf gleicher Höhe mit den Fußwegen vorzusehen.

Bessere Busanbindung für Güntersen

Mit der Umstellung der Fahrpläne sind einige Ortsteile, wie z.B. Wibbecke mit dem öffentlichen Busverkehr inzwischen gut angebunden. Für Güntersen jedoch sind die Verbindungen nach Adelebsen und Barterode sehr eingeschränkt worden. Hier muss es unbedingt wieder zu einer benutzerfreundlichen Ausweitung des Fahrplans kommen.

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Umsteigen auf die Bahn – da, wo es möglich ist

Es ist so praktisch: Mit dem Zug in 20 Minuten nach Göttingen fahren, entspannt sit­zen, ausgeruht ankommen, keine Parkplatzsuche! Dies ist auch ein wichtiger Stand­ortvorteil für Adelebsen, Lödingsen und Erbsen, der für die Attraktivität dieser Ortsteile eine wesentliche Rolle spielt.

In den letzten Jahren ist einiges geschehen:

  • Neue Züge mit niedrigen bequemen Einstiegen werden eingesetzt,
  • die Haltepunkte in Adelebsen und Lödingsen sind aufgewertet,
  • in Lenglern wurde ein zusätzlicher Haltepunkt eingerichtet,
  • für die späten Abendstunden gibt es das Linientaxi und das Anruf-Sammel-Taxi.

Aber es muss weiter gehen:

  • Auch in Göttingen-Weende ist ein neuer (alter) Haltepunkt einzurichten,
  • der gesicherte Bahnübergang in Erbsen muss endlich verwirklicht werden,
  • die Fahrpreise innerhalb des Verkehrsverbundes müssen sinken,
  • der integrale Taktfahrplan ist weiter auszubauen,
  • die Fahrradmitnahme muss wieder kostenlos werden.

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Das haben wir schon erreicht

In den letzten fünf Jahren kommunalpolitischer Arbeit im Gemeinderat Adelebsen – hier in erfolgreicher Zusammenarbeit in einer Gruppe mit der SPD – und in den Ortsräten haben wir vieles auf den Weg gebracht.

Im sozialen Bereich:

Errichtung einer Krippengruppe in Lödingsen sowie Planung eines Krippen­neu­baus in Adelebsen bei gleichen Gebühren für Krippen- und Kindergartenplätze

Bedarfsgerechte Erweiterung der Öffnungszeiten in mehreren Kindergärten

Fortsetzung der finanziellen Unterstützung der außerschulischen Betreuung für Grundschulkinder

Ausweitung der Arbeitszeiten der Mitarbeiterinnen im Kinder- und Jugendbüro

Komplettsanierung der Schultoiletten in der Grundschule sowie Erneuerung der Fenster und Verbesserung der Medienausstattung

Bau eines Pavillons für Regenpausen auf dem Schulhof

Unterstützung der Gründung einer Kinderfeuerwehr (Löschküken)

Unterstützung der Gründung des Gemeindejugendringes

Gebührenfreies Ausleihen in der Bücherei für Kinder bis 14 Jahre

Beschaffung der Spielgeräte für den Spielplatz am Antonsberg

Einsetzung von ehrenamtlichen Ortsjugendbeauftragten

Im Bereich Umwelt und Planung:
Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente Leuchtmittel und Förderantrag auf Mittel für weiteren Ausbau

Fertigstellung des Radweges Richtung Weser

nahezu Abschluss der Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Lödingsen

bauleitplanerische Voraussetzungen für Anbau am Alma-Luisenstift

Prüfung der Möglichkeiten, Fotovoltaikanlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude zu errichten

Darüber hinaus:
Anschaffungen für die Freiwillige Feuerwehr (Tanklöschfahrzeug und Rettungs­satz für Barterode, Tragkraftspritzen für Adelebsen und Lödingsen, Ölscheidan­hänger für Adelebsen, digitale Meldeempfänger und Sirenensteuergeräte)

Unterstützung von Wibbecke und Güntersen bei ihren Jubiläumsfeiern

Dorferneuerung in Eberhausen

Unterstützung von Güntersen im Projekt „Dorf mit Zukunft“

Bei allen diesen Projekten sind wir immer verantwortungsbewusst und maßvoll mit den öffentlichen Mitteln umgegangen.
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Die Atomkraft ist und bleibt eine unverantwortbare Risikotechnologie.

Nur durch eine konsequente Umsetzung der Energiewende sichern wir den endgültigen Ausstieg. Mit jedem Tag, an dem die Reaktoren laufen, wachsen die Atommüllberge. Wie unsicher das Entsorgen des Atommülls ist, zeigt die Entwicklung in der Asse, dem Prototyp für den Schwarzbau Gorleben. Salzlauge dringt in das Grubengebäude ein, der Atommüll muss daher so schnell wie möglich geborgen werden. Der Standort Gorleben ist geologisch ungeeignet und politisch verbrannt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für eine ergebnisoffene Endlagersuche ein, um in einem an wissenschaftlichen Kriterien orientierten und transparenten Verfahren den geologisch geeignetsten Standort zu finden. Auch im Schacht Konrad dürfen jetzt keine Fakten geschaffen werden.