Aktuelles

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Atomfreies 3-Ländereck: Worum geht es?

Auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes Würgassen soll ein sogenanntes Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll aus Deutschland entstehen, der hier ab 2027 gesammelt und zwischengelagert werden soll. Die Betriebsdauer soll 30 Jahre betragen.

Eine große Informationsveranstaltung zum Thema „zentrales Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe in Würgassen“ steht nach wie vor aus und ist derzeit aufgrund der Corona-Beschränkungen noch nicht in Sicht. Hier findet ihr adäquaten Ersat

https://youtu.be/kIsYis0yCRw

Der Link führt zur Aufzeichnung der Info-Veranstaltung vom 14.08.2020 in Uslar, in der die hochrangigen Vertreter der BGZ und der Sprecher der BI „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ umfassend zum Thema informieren. Die Ausführungen verschaffen in ihrer Gesamtheit einen umfassenden Überblick über das, was hier in der Region geplant ist!

Mehr Informationen werden die Menschen in der Region von der BGZ sicherlich nicht bekommen. Der Vortrag der „Bauherren“ des geplanten ZBL entspricht den bisherigen Ausführungen in den Kreistags- und Ratssitzungen. Die BI legt einmal mehr die Schwächen des Standorts, der erfolgten Standortauswahl und weitere „unangenehme“ Fakten zum Vorhaben ZBL, sowie die drohenden Belastungen für die Region offen. Im Anschluss werden Fragen von Anwesenden und aus dem Chat heraus beantwortet, sowie Statements seitens der Bürgermeister von Uslar und Bodenfelde abgegeben. 

Noch mehr über die Hintergründe und aktuellen Entwicklungen lässt sich hier erfahren:

https://www.atomfreies-dle.de/

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Pressemitteilung vom 19.05.2020:

Außerschulische Betreuung für Grundschulkinder weiterführen!

Adelebsen hat in den letzten Jahren besonders für junge Familien an Stellenwert gewonnen. Insbesondere durch das Vorhandensein von Krippen, Tagesmüttern und einer verlässlichen Ganztags-Grundschule ist die Gemeinde im Speckgürtel von Göttingen attraktiv.

Diese Attraktivität wird seit einigen Wochen leider durch diverse Ereignisse in der Gemeinde stark beeinträchtigt. Sei es durch Ignorieren von fehlenden Betreuungs­plätzen von unter Dreijährigen, den Versuch die Betreuungszeiten der Kindergärten auf ein Minimum zu reduzieren, die drastische Erhöhung der Betreuungskosten oder die Abschaffung der Außerschulischen Betreuung an Freitagen und in den Ferien mit der Begründung, dass die Betriebserlaubnis nicht mehr gegeben sei.

All diese Einschnitte wurden im Vorfeld nicht öffentlich kommuniziert und auch nicht mit den betroffenen Stellen besprochen, sodass die Bürgerinnen und Bürger ihre Standpunkte dazu nicht äußern konnten.

Insbesondere bei der jetzt beschlossenen Einstellung der Außerschulischen Betreuung wurde nicht einmal der Schulelternrat informiert, geschweige denn eine Chance gegeben, rechtzeitig mit nach Lösungs­möglichkeiten suchen zu können. Die betroffenen Eltern wurden so vor vollendete Tatsachen gestellt.

Durch die vorherrschende Corona-Pandemie ist es nun zusätzlich Bürgerinnen und Bürgern unmöglich, an den normalerweise öffentlichen Sitzungen des Flecken Adelebsen teilzunehmen.

Wir fordern grundsätzlich die Veröffentlichung der Verwaltungsvorlagen für die Sitzungen des Gemeinderats und der öffentlichen Fach-Ausschüsse, wie das beispielsweise beim Landkreis Göttingen üblich ist. Darüber hinaus wäre auch die Veröffentlichung der Protokolle aus den Sitzungen, die während der Corona-Zeit ausnahmsweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, ein Zeichen für Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei den Entscheidungen in den demokratisch gewählten Gremien.

Weiterhin fordern wir die Rücknahme des Beschlusses zur Einstellung der Außerschulischen Betreuung. Es darf nicht ohne die betroffenen Eltern entschieden werden, wie die Betreuung der Kinder unseres Flecken auszusehen hat. Adelebsen muss attraktiv für junge Familien bleiben!

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