Mobilität im Nachbardorf Schlarpe: Vorbild für Güntersen und Eberhausen?

Weißer Hyundai Inster
Foto: Andreas Stänger

Wie kommt man vom Dorf in den nächsten Ort – zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt? Meist mit dem eigenen Auto oder passend zum Takt des Linienbusses. Doch was, wenn kein Auto zur Verfügung steht, man nicht mehr selbst fahren kann oder der Busfahrplan nicht passt?

Das Nachbardorf Schlarpe (Stadt Uslar) hat dafür seit 2019 eine einfache Lösung: ein eigenes Dorf-E-Auto.

Als Sieger des LEADER-Wettbewerbs „Unser Dorf fährt elektrisch“ startete Schlarpe vor einigen Jahren mit einem Renault Zoe. Nach über 100.000 gefahrenen Kilometern steht an der Dorfgemeinschaftsanlage mittlerweile ein neuer Hyundai Inster bereit, der direkt über die hauseigene Solaranlage geladen wird.

  • Flexible Buchung: Über eine Buchungs-App lässt sich der Wagen für den Wunschtermin reservieren.
  • Fahrdienst bei Bedarf: Wer nicht selbst fahren möchte oder kann, kann direkt einen ehrenamtlichen Fahrer oder eine Fahrerin dazubuchen.
  • Einfacher Zugang: Selbstfahrer erhalten den Schlüssel kontaktlos über einen Schlüsseltresor mit wechselnden Codes.
  • Voraussetzung: Die Mitgliedschaft im Trägerverein.

Der Ortsbürgermeister von Schlarpe und Mitinitiator des Projekts, Andreas Stänger, kommt zusammen mit dem Hyundai Inster zu uns nach Güntersen und Eberhausen. Er berichtet aus erster Hand über die Praxiserfahrungen der letzten Jahre und beantwortet alle Fragen zur Organisation und Nutzung.

  • 14:00 Uhr in Güntersen: Hauptstraße (gegenüber Gasthaus Kesten)
  • 15:00 Uhr in Eberhausen: Am Dorfgemeinschaftshaus

Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein!
Bei Rückfragen meldet euch gerne unter hallo@gruene-adelebsen.de